
Die Immobilienpreise auf Ibiza und Formentera steigen weiter an. Besonders Sant Joan de Labritja führt laut dem jüngsten Idealista-Bericht mit durchschnittlich 8.221 Euro pro Quadratmeter die Preisliste auf Ibiza an, wie die Tageszeitung Periódico de Ibiza y Formentera berichtet. Auf Formentera liegt der Durchschnittspreis sogar bei 9.042 Euro pro Quadratmeter und damit so hoch wie nirgendwo sonst auf den Balearen. Während die Preise in fast allen Gemeinden weiter zulegten, verzeichnete lediglich Sant Antoni einen leichten Rückgang von 0,7 Prozent im Jahresvergleich. Den stärksten Anstieg auf Ibiza meldet dagegen Sant Josep, wo der Quadratmeterpreis innerhalb eines Jahres um 9,3 Prozent auf durchschnittlich 7.751 Euro kletterte. Santa Eulària liegt inzwischen bei 8.008 Euro pro Quadratmeter, Ibiza-Stadt bei 7.077 Euro. Nach Einschätzung des Präsidenten des Architektenkollegiums von Ibiza und Formentera, Lluís Oliva, wird die Entwicklung vor allem durch das knappe Bauland und die anhaltend hohe Nachfrage bestimmt. Solange Käufer bereit seien, die geforderten Preise zu zahlen, sei kurzfristig nicht mit einer Trendwende zu rechnen. Als langfristige Lösung spricht sich Oliva für zwei Wohnungsmärkte aus: einen regulierten Bereich mit preisgebundenen Wohnungen für Einheimische sowie einen freien Markt, auf dem Angebot und Nachfrage den Preis bestimmen. Die Freigabe von zusätzlichem Bauland bewertet er lediglich als Übergangslösung. Sie könne kurzfristig helfen, den Wohnraummangel für die Inselbewohner etwas zu entschärfen, ersetze jedoch keine grundlegende Neuausrichtung der Stadt- und Raumplanung.














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