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Städtebau

Analog statt digital – die neue Uhr am Vara de Rey soll wieder nostalgisch werden

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Die aktuelle Uhr während des Abbaus des Weihnachtsmarktes auf Ibiza. / Foto: C. Navarro, Diario de Ibiza

Auf der zentralen Promenade von Ibiza wird künftig wieder analog die Zeit angezeigt werden. Am Montag haben die vorbereitenden Arbeiten an der begonnen, in deren Verlauf die bisherige Uhr entfernt und laut Stadtverwaltung durch ein Modell mit Zeigern ersetzt wird. Zu den ersten Schritten zählten die Materialanlieferung, die Absperrung des Bereichs sowie der Abbau der Hütten des Weihnachtsmarkts. Die eigentlichen Bauarbeiten sollen noch in dieser Woche starten und voraussichtlich fünf Monate dauern. Ziel sei es, die Barrierefreiheit, die Verkehrssicherheit und die Energieeffizienz rund um den Vara de Rey zu verbessern, so die Tageszeitung Diario de Ibiza.

Geplant ist auch der Austausch der Uhr, die seit 2017 in Betrieb war: eine Konstruktion aus verzinktem Stahl mit 40 Photovoltaikmodulen, entworfen vom Architekturbüro Alday y Jover, die einen „Solarbaum“ darstellen sollte. Die Installation war von Beginn an umstritten, da dafür eine traditionelle Uhr entfernt wurde, die lange als Treffpunkt der Einheimischen diente. Zudem zeigte das System in den vergangenen Jahren wiederholt Funktionsstörungen; Minutenanzeige und Temperaturwerte waren nicht immer korrekt. Der Stadtrat für Stadtentwicklung, Juan Flores, erklärte, die neue Uhr werde besser zur historischen Umgebung passen.

Wann genau die neue Uhr installiert wird, ist noch offen. Angaben zum Design oder zum Zeitplan machte die Stadtverwaltung bislang nicht. Das Projekt hat ein Budget von 727.361 Euro (inklusive Mehrwertsteuer) und wird aus Next-Generation-EU-Mitteln finanziert. Bei den Oberflächen sollen die gestalterischen Kriterien beibehalten werden, die bereits auf der Vara de Rey und auf dem Plaça del Parc gelten. Darüber hinaus wird die Kreuzung Joan Xicó / Avenida de España / Ignasi Wallis neu geordnet: breitere Fahrspuren für sicherere Manöver, eine erweiterte Fußgängerzone an der Spitze von Vara de Rey sowie eine fest installierte Pflanzenanlage.

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