
Die geplante Modernisierung des Flughafens Ibiza soll ausschließlich der Verbesserung von Sicherheit, Komfort und Service dienen und nicht zu einer höheren Zahl von Flügen oder Passagieren in der Hauptsaison führen. Nach einem Treffen zwischen der Flughafengesellschaft Aena, dem Inselrat, der Balearenregierung sowie Vertretern aus Wirtschaft und Gesellschaft berichtet die Tageszeitung Periódico de Ibiza y Formentera, dass die Aena entsprechende Befürchtungen ausdrücklich ausgeräumt habe. Die Investition von rund 230 Millionen Euro im Rahmen des Programms DORA III betreffe ausschließlich das Terminal – Start- und Landebahn bleiben unverändert. Inselratspräsident Vicent Marí begrüßte die Klarstellung und betonte, Ibiza benötige zwar einen modernen Flughafen, wolle aber keine zusätzliche touristische Belastung. Auch Hotelverband, Unternehmerverband Pimeef, Gewerkschaften und Taxiverbände zeigten sich nach den Erläuterungen weitgehend zufrieden. Einigkeit bestand darüber, dass neben der Terminalmodernisierung vor allem Zufahrten, Parkbereiche und die Mobilität rund um den Flughafen verbessert werden müssen. Geplant sind unter anderem modernste Sicherheitskontrollen, zusätzliche Fluggastbrücken, größere Wartebereiche, neue Einrichtungen für Familien und mobilitätseingeschränkte Reisende sowie eine bessere Trennung von Schengen- und Nicht-Schengen-Flügen. Aena kündigte zudem einen dauerhaften Dialog mit den Institutionen der Insel an, damit die Modernisierung den künftigen Anforderungen gerecht wird, ohne die operative Kapazität des Flughafens zu erhöhen.














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