
Was ist das Schlimmste, das man an einem Strand auf Ibiza vorfinden kann? Dieser Frage ist die Tageszeitung Diario de Ibiza in den sozialen Netzwerken nachgegangen. Die Antworten der Inselbewohner reichten von kuriosen Fundstücken bis hin zu ernsthaften Problemen wie Müll, Lärm und mangelndem Respekt gegenüber anderen Strandbesuchern. Besonders häufig nannten die Teilnehmer andere Menschen als größte Störquelle. Kritisiert wurden laute Gespräche, (Reggaeton) – Musik aus Lautsprechern, Influencer bei Fotoshootings sowie Straßenhändler. Andere beklagten die zunehmende Lärmbelastung und den Verlust der Ruhe, die viele eigentlich an den Stränden suchen.
Im Meer oder im Sand gefunden wurden unter anderem eine Zahnprothese, ein Smartphone unter Wasser, ein Bohreraufsatz, ein Huhn und sogar ein abgetrennter Fuß. Deutlich ernster sind die Hinweise auf Umweltverschmutzung. Mehrere Nutzer berichteten von gebrauchten Spritzen, Kondomen, Zigarettenkippen, Glasflaschen und anderem Müll. Auch Teerreste, Hundekot sowie angeschwemmte Verpackungen wurden genannt. Einige Teilnehmer beklagten die zunehmende Vermüllung und die negativen Auswirkungen auf die Küstenlandschaft. Zu den weniger beliebten Begegnungen zählen nach Angaben der Leser außerdem Quallen, Schlangen und freilaufende Hunde. Eine Nutzerin berichtete, dass ein Hund ihr Sandwich gefressen und sich anschließend auf ihrem Handtuch gewälzt habe. Andere schilderten Begegnungen mit Quallen oder Schlangen in Strandnähe.
Mehrere Leser berichteten zudem von Belästigungen und unangemessenem Verhalten. Genannt wurden unter anderem Männer, die sexuelle Handlungen in der Öffentlichkeit vorgenommen haben sollen, sowie Fälle von heimlichen Fotoaufnahmen ohne Zustimmung der Betroffenen. Auch Konflikte zwischen Anhängern von FKK-Stränden und bekleideten Badegästen wurden mehrfach angesprochen.











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