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Ehemalige balearische Regierungschefin

Abgeordnete wählen Armengol zur Parlamentspräsidentin in Madrid

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Bildschirmfoto 2023 08 17 Um 6.23.12 AM

Die Parlamentspräsidentin in Madrid kommt von den Balearen: Francina Armengol, die bis vor wenigen Wochen noch Landeschefin für die Sozialdemokraten (PSOE) in Palma de Mallorca war, holte bei der konstituierenden Sitzung des spanischen Parlamentes am Donnerstag die dafür notwendige Mehrheit. 178 Abgeordnete votierten für die 52-Jährige, 138 stimmten für die konservative Gegenkandidatin Cuca Gamarra (Volkspartei PP). Nach ihrer Niederlage bei den Regionalwahlen am 28. Mai erfährt die politische Karriere Armengols damit einen unerwarteten Höhenflug. Nach dem König und dem Ministerpräsidenten ist das Amt des Parlamentspräsidenten das dritthöchste Amt in Spanien.

Zu verdanken hat Armengol diesen Karrieresprung dem Verhandlungsgeschick ihrer Partei, vor allem aber dem Entgegenkommen der beiden katalanischen Regionalparteien ERC und Junts. In zähen Gesprächen vermochten die sozialdemokratischen Verhandlungsführer die katalanischen Separatisten hinter Armengol zu vereinen. Für die Regierungsbildung könnte das weitreichende Konsequenzen haben. Allerdings beeilten sich die drei Parteien am Donnerstag klarzustellen, dass der Pakt zur Wahl der Parlamentspräsidentin unabhängig von der noch ausstehenden Regierungsbildung geschlossen worden sei.

Die erste politische Schlacht der laufenden Legislaturperiode sei aber eindeutig an die PSOE gegangen, schrieb die Tageszeitung Diario de Ibiza.

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