
Die Corona-Pandemie hat auf Ibiza und Formentera die Karten des Tourismus‘ neu gemischt. Insbesondere bei den Briten scheinen die Inseln an Attraktivität verloren zu haben: Reisten zwischen Januar und November 2019 noch knapp 1,9 Millionen an, waren es im Vergleichszeitraum diesen Jahres „nur“ rund 1,6 Millionen, meldet die Tageszeitung Diario de ibiza mit Verweis auf aktuelle Zahlen der Flughafenverwaltungsgesellschaft AENA. Damit zählte man in Es Codolar insgesamt 234 000 britische Passagiere (–12,2 Prozent) weniger als vor Ausbruch der Pandemie. Die Nummer eins bei den ausländischen Urlaubern bleiben die Briten damit trotzdem. Auch der italienische Markt, die Nummer drei auf den Pityusen, hat sich von der Pandemie noch nicht gänzlich erholt. Die Zahl der Italianos ging gegenüber 2019 um 60 000 auf 807 000 zurück, ein Minus von 6,4 Prozent.
Von deutschen Flughäfen aus registrierte AENA hingegen einen Zuwachs von 5,2 Prozent, die Zahl der Passagiere stieg zwischen 2019 und 2022 um 33 000 auf rund 667 000. Mit gut 555 000 Fluggästen lagen die niederländischen Gäste knapp dahinter, sie mussten allerdings einen Rückgang von 2,6 Prozent hinnehmen.
Und die Spanier? 3,2 Millionen Flüge auf Festland fertigte der Flughafen Es Codolar von Januar bis November ab, 2,6 Prozent mehr als 2019. Darunter waren jedoch nicht ausschließlich Fluggäste mit spanischem Pass, sondern auch zahlreiche europäische Residenten.











