
Innerhalb von nur drei Tagen sind auf Ibiza und Formentera insgesamt 236 Migranten in 15 Booten aufgegriffen oder aus dem Meer gerettet worden. Die Einsätze verteilten sich zwischen Freitag und Sonntag auf zahlreiche Orte der beiden Inseln sowie auf die umliegenden Gewässer. Bereits am Freitag wurden mehrere Flüchtlingsboote entdeckt. Insgesamt 84 Personen konnten an Land oder auf See aufgegriffen werden. Die Einsatzkräfte von Guardia Civil und der Seerettung bargen dabei sowohl Menschen nordafrikanischer als auch subsaharischer Herkunft. Auch am Samstag riss die Serie der Ankünfte nicht ab. Bei fünf verschiedenen Einsätzen wurden 62 Personen entdeckt oder gerettet. Mehrere Gruppen erreichten die Küste von Formentera, andere wurden noch auf dem Meer abgefangen. Am Sonntag registrierten die Sicherheitskräfte weitere 90 Migranten. Neben mehreren Gruppen in Es Caló und Es Pujols wurden auch Boote südlich von Formentera entdeckt. In Santa Eulària griffen die Einsatzkräfte zudem eine Gruppe von Migranten unterschiedlicher Herkunft auf, darunter Menschen aus Afrika und Asien. Die letzte Rettungsaktion des Wochenendes fand am Sonntagabend rund 30 Seemeilen südwestlich von Formentera statt.
Wie die Tageszeitung Diario de Ibiza berichtet, wurden allein an diesem Wochenende insgesamt 236 Menschen registriert. Die Zahl der in diesem Jahr auf Ibiza und Formentera angekommenen Migranten liegt inzwischen bei mehr als 2.000 Personen. Die Behörden beobachten die Entwicklung mit wachsender Sorge, da die Ankünfte über die Mittelmeerroute weiterhin auf hohem Niveau bleiben.















