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Ilegale Anbauten

20 Jahre und vier Bußgelder später droht der Abriss

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Bildschirmfoto 2022 10 31 Um 6.47.12 AM

Wie langsam die Mühlen der Bürokratie bei Abrissverfahren auf Ibiza mahlen, zeigt sich einmal mehr an einem Fall in der Cala Saladeta. Informationen der Tageszeitung Diario de Ibiza zufolge baute der Eigentümer – die Gesellschaft Cala Saladeta S.L. – über viele Jahre die anfangs legal gebaute Villa in mehreren Schritten ohne Genehmigung aus. Im Rahmen verschiedener Kontrollen kam das Bauamt von Sant Antoni zu dem Schluss, dass die illegalen Anbauten „die legalen Ausmaße der Villa um das Dreifache übersteigen“. Der Eigentümer baute über Jahre unter anderem eine zweite Finca mit Terrasse, einen Pool und einen Fußweg dazu, schreibt die Zeitung. Und das alles nicht nur ohne entsprechende Baugenehmigungen, sondern zudem auf einem als Naturschutzgebiet ausgewiesenem Land.
Obwohl die ersten illegalen Anbauten bereits 2002 erfolgten, sprach die Gemeindeverwaltung von Sant Antoni erst 2019 das erste Bußgeld aus, und zwar in Höhe von 55 576 Euro. Knapp ein Jahr später folgte das zweite Bußgeld, kurz darauf das dritte und vierte, jeweils über 55 576 Euro. Entsprechende Widersprüche lehnte die Gemeinde regelmäßig ab. Ein Abrissbescheid des Bauamts erhielt jetzt Rückendeckung des Verwaltungsgerichts in Palma. Am 25. Oktober befanden die Richter, dass dieser rechtmäßig ausgestellt wurde. Damit geht das Katz-und-Maus-Spiel nach 20 Jahren in die Endphase. Dem Eigentümer bleiben nun 15 Tage Frist, gegen das Urteil Widerspruch einzulegen.

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