
Nirgendwo auf den Balearen sind die Preise für gebrauchten Wohnraum so teuer wie auf Formentera. Im zurückliegenden Dezember, so eine Studie des Immobilienportals Piso.com, kostete der Quadratmeter durchschnittlich 9993 Euro. Damit lag die kleinste bewohnte Insel des Archipels auch spanienweit an der Spitze.
Die Preise für gebrauchte Häuser und Wohnungen auf den Inseln stieg im Vergleich zum Vorjahr um 14,3 Prozent, meldet die Tageszeitung Diario de Ibiza mit Verweis auf das Immobilienportal. Zu Jahresende lag der mittlere Preis bei 3794 Euro für den Quadratmeter. Damit waren die Balearen die teuerste Region Spaniens, noch vor Madrid mit einem Durchschnittspreis von 3331 Euro. Im spanischen Mittel mussten Käufer von gebrauchtem Wohneigentum im Dezember 1984 Euro hinlegen, 5,63 Prozent mehr als im Dezember 2021.
Für die kommenden Monate erwartet der Chefanalyst von Piso.com, Ferran Font, eine Abkühlung auf dem Immobilienmarkt. „Gestiegene Zinsen und eine hohe Inflation werden dazu führen, dass die Menschen erstmal ans Sparen denken.“ Mit der Folge, dass in gewissen Regionen die Preise langsam sinken könnten. Für Metropolen und Regionen, in denen die Nachfrage ungebrochen hoch bleibt, schließt Font spürbare Preiseinbrüche jedoch aus.










