
Innerhalb eines Wochenendes haben die Sicherheitskräfte auf Ibiza und Formentera insgesamt 121 Migranten nach neun Ankünften in kleinen Booten aufgegriffen. Damit steigt die Gesamtzahl der seit Jahresbeginn auf den Pityusen registrierten Ankünfte auf 1.322 Personen. Die ersten Einsätze fanden am Freitag auf Formentera statt. Zunächst wurden am Leuchtturm La Mola 30 Menschen aus Subsahara-Afrika entdeckt. Wenig später griff die Guardia Civil in Es Migjorn weitere 16 Migranten aus dem Maghreb auf. Allein am Freitag wurden auf Formentera insgesamt 46 Personen registriert, berichtet die Tageszeitung Diario de Ibiza.
In der Nacht zum Samstag sowie am Samstagmorgen folgten sieben weitere Einsätze. In Cala Tarida auf Ibiza wurden 13 Migranten aufgegriffen, anschließend weitere 16 nahe dem Hotel Riu La Mola auf Formentera. Später entdeckten die Einsatzkräfte jeweils 16 Personen in Es Pilar de la Mola sowie jeweils 15 Menschen in S’Estufador und Cap de Barbaria. An den Maßnahmen waren neben der Guardia Civil auch Spezialeinheiten sowie die Ortspolizei von Sant Josep beteiligt. Nach Angaben der Behörden liegen bislang keine Informationen über den Gesundheitszustand der aufgegriffenen Personen vor. Ebenso wurde nicht mitgeteilt, ob sich unter den Bootsflüchtlingen Minderjährige oder Frauen befanden. Die Sicherheitskräfte setzen ihre Kontrollen entlang der Küsten der beiden Inseln fort.











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