Ein Theaterstück über die Entführung von Lydia Cacho
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Lydia Cacho ist eine mexikanische Journalistin und Aktivistin, die ihr ganzes Leben lang gegen Menschenrechtsverletzungen gekämpft hat. Eine mutige und engagierte Frau, die für die Rechte der Frauen und gegen den Femizid, der ihr Land verwüstet, gekämpft hat und kämpft und bei jeder ihrer journalistischen Recherchen ihr Leben riskiert. In diesen Jahren hat sie Gangster, Politiker oder milliardenschwere Geschäftsleute herausgefordert und angeprangert, die mexikanische Frauen, Mädchen und Jungen angreifen, missbrauchen, kaufen, vergewaltigen oder ermorden.
La infamia ist ein Werk, das aus Lydias autobiografischem Buch Memorias de una infamia hervorgegangen ist, in dem die Entführung der Journalistin und die Vorgehensweise einer an Korruption und Gewalt beteiligten Regierung dargestellt werden. Mit diesem Buch war Cacho der Gewinner des Harold Pinter Prize for International Writer Of Courage im Vereinigten Königreich.
Lydia Cacho selbst hat am kreativen Prozess dieser Arbeit mitgewirkt, die theatralische und filmische Erzählung auf der Bühne verbindet; Eine Kamera folgt dem Protagonisten zu jeder Zeit und bietet dem Zuschauer eine Nahaufnahme der Schauspielerin, damit der Zuschauer immersiver in die psychologische und emotionale Sphäre eintauchen kann, die die Handlung vorschlägt. Dank der Leinwand lernen wir Lydia durch eine visuelle Erzählung kennen, die in den Dokumentarfilm eingeschrieben ist, und gleichzeitig können wir ihre Entführung mit ihr auf einer filmischeren Ebene nacherleben.
