Watertoys: Action über, unter und auf dem Meer

IBIZA LIVE REPORT August Watertoys 01

Es gibt „Spielzeugläden“ der besonderen Art. Dort sind weder Legosteine noch Plüschtiere zu finden. Dafür e-Foil, Flyboard oder Scubajet Pro. Namen, die den meisten vielleicht noch fremd sind, sich aber zunehmender Beliebtheit bei jenen erfreuen, die motorisierte Action über und unter dem Meeresspiegel suchen. Und mit Muskelkraft betriebene Gadgets gibt es auch. Hier die hippsten Teile, die man entweder mieten oder kaufen kann. Beide Varianten haben ihren Preis.

Fotos: Yacht Water Sports

Der Überflieger
Das „e-Foil“ oder auch „Fliteboard“ genannte Brett ermöglicht es, in einer Höhe von etwa 50 Zentimeter bis zu 40 Kilometer weit über das Wasser zu fliegen. Dank Elektromotor, von dem nur ein schmaler Verbindungsstab zu sehen ist, flüsterleise. Allerdings bedarf es einem guten Gleichgewichtssinn. Surfer und Skateboarder sind klar im Vorteil. Gesteuert wird das bis zu 50 Stundenkilometer schnelle Gefährt (manche Modelle sind noch schneller) per Gewichtsverlagerung. „E-Foils“ kommen seit ein paar Jahren immer mehr in Mode. Selbst Formel 1-Weltmeister Sebastian Vettel schwärmt von ihnen: „Das Ist wie fliegen“. Vielleicht wird das hippe Gerät ja deswegen gerne umgangssprachlich als „Fliegender Teppich“ bezeichnet (125 Euro/30 Minuten).
IBIZA LIVE REPORT August Watertoys 07

Der Senkrechtstarter
Es sieht aus wie in einem Actionfilm. Aber Bruce Willies fliegt hier nicht durch die Luft. Es handelt sich eindeutig um eine Frau, deren langen, schwarzen Haare hinter dem Helm flattern. Sie steht auf einem „FlyBoard“ einer Art High Tech-Brett mit darauf festgeschraubten Fußhalterungen, das über zwei dicke Schläuche mit einem Jetski verbunden ist. Der Motor des Jetskis pumpt mit voller Kraft Wasser in die, je nach Version, 18 bis 23 Meter langen Schläuche. Durch den damit erzeugten immensen Wasserdruck wird der Pilot in die Höhe geschossen. Man sollte sich gut ausbalancieren können, will man nicht permanent übers Meer geschleift werden und Wasser schlucken. Um dies zu vermeiden, übernimmt bei Anfängern, der Kapitän des Jetskis die Steuerung des FlyBoards und regelt Wasserdruck und maximal mögliche Höhe. Erst wenn sich nach ein paar Übungsklassen der individuelle Erfolg eingestellt hat, übernimmt der Pilot die Steuerung selbst. Dies wird aber von den diversen Anbietern unterschiedlich gehandhabt (110 Euro/30 Minuten-Unterricht, davon 20 Minuten im Wasser).
IBIZA LIVE REPORT August Watertoys 08

Der Fischverfolger 
Liebhaber der Unterwasserwelt werden von dem „Scubajet Pro 200 Dive “ begeistert sein. Mit diesem, elektrisch betriebenen, Unterwasserschlitten kann man sich ohne Kraftaufwand durch Fischschwärme ziehen lassen und mit diesen verschmelzen. Zumindest, solange die Luft anhält. Taucher mit Flaschen sind da deutlich unabhängiger. Das damit verbundene höhere Gewicht und mehr Wasserwiderstand ist dabei für das nur etwa 40 Zentimeter lange, sehr dünne und nur 3,5 Kilogramm leichte Gerät bis zu 60 Meter Tiefe kein Problem. In der zunehmenden Dunkelheit ist der integrierte Scheinwerfer mit einer Leuchtkraft von 1.500 Lumen ein großer Vorteil. Diese Tiefe ist allerdings ein absolutes No Go für Nicht-Profis. Es sei denn, man hat eine Versicherung, die auch bei Selbstmord bezahlt (130 Euro/Tag).
Wer nicht mit dem „Scubajet Pro 200 Dive“ tauchen möchte, kann diesen auch mit einer speziellen Halterung als nahezu geräuschlosen Antrieb für ein Surfboard benutzen.
IBIZA LIVE REPORT August Watertoys 06

Der Teamplayer
Wer bisher davon ausgegangen ist, dass Stand Up Paddling ausschließlich eine individuelle Angelegenheit für Naturfreunde ist, muss sich eines Besseren belehren lassen. Das riesige „Paddlesurf XL“ bietet Platz für bis zu sieben Stehpaddler – und eine Kiste Bier passt bestimmt auch noch irgendwo  auf das Board (50 Euro/Stunde oder 150 Euro/Tag).
IBIZA LIVE REPORT August Watertoys 03

Der Ökofreak
Fahrradfahren garantiert ohne Berge. Das „Schiller SC-1 Water Bike“ bietet klassisches Fahrradvergnügen. Allerdings auf dem Meer. Ganz traditionell mit Kettenantrieb. Ein über zwei aufblasbaren, etwa vier Meter langen Wülsten montiertes Fahrrad aus Karbon und Aluminiumbauteilen, verleiht auch bei etwas rauerer See reichlich Auftrieb. Der Antriebspropeller wird, einem Außenbordmotor ähnlich, in das Wasser geklappt – und los geht´s (50 Euro/Stunde oder 190 Euro/Tag).
IBIZA LIVE REPORT August Watertoys 05

Die Preise beziehen sich auf die Angaben von: https://yachtwatersports.com/

Weitere Anbieter von Hightech-Spaß auf, über oder unter Wasser sind unter anderen:

https://www.ibizajetskirent.com

https://www.ibizafoils.com/

https://fly-board.es/

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